Montag, 1. Oktober 2018
bessere Videos

Kinefinity MAVO Hands On und Ersteindruck

Dieses kleine Kamerabiest schauen wir uns heute in einem Hands On an. 

Hey ich bin Malte und willkommen auf meinem Kanal Miime Cox, hier lernt ihr YouTube zu verstehen und bessere Videos zu drehen, abonniert doch gerne, wenn ihr nichts zu diesen Themen verpassen wollt.

Ich habe die Kinefinity MAVO leihweise von Michael vom HD Videoshop bekommen, vielen Dank nochmal an dieser Stelle! Ich interessiere mich für die Mavo, da im Oktober die Mavo LF rauskommen soll, also die selbe Kamera wie diese hier, aber mit einem Vollformatsensor und das zu einem sehr günstigen Preis. Daher wollte ich vorab wissen, wie die Kamera sich schlägt.

Formfaktor

Die Kamera ist sehr klein, wenn ihr alles abnehmt wiegt sie gerade mal 990g und sie kann so als Würfel ohne Sidegrip betrieben werden, ihr braucht nur ein Stromkabel. Doch auch mit Sidegrip und kleinem Objektiv ist sie fast winzig und extrem leicht. Mit Kineback und V-Mount Akku wird sie schon wesentlich größer. Doch auch dann ist die Mavo kleiner als meine FS7. Durch die Modularität ist es auch möglich die Kamera auf eine Drohne oder einen Gimbal zu packen.

Kineback

Für die Mavo gibt es ein Rückteil, welches sich ganz einfach an der Kamera befestigen oder ablösen lässt, dafür gibt es drei Schrauben. Mit dem Kineback bekommt ihr die Möglichkeit einen V-Mount Akku an der Kamera zu befestigen. Dieser Slot mit der roten Abdeckung ist für das Dark Tower System, das ermöglicht es drahtlose Follow Focus Systeme oder drahtlose Videoübertragung zu benutzen.

Anschlüsse

Außerdem bekommt ihr so einiges an Anschlüssen. So sind am Kineback 2 Anschlüsse für XLR mit Phantomspeisung. Dazu 2x 3g SDI Anschlüsse, leider nur mit Unterstützung für FullHD, also kein 4k. Dazu noch Sync, EXT und Timecode. Außerdem gibt es noch 2x D-Tap Anschlüsse. Diese funktionieren aber nur, wenn ihr einen V-Mount Akku benutzt. Alles andere funktioniert auch ohne V-Mount. Am Brain selbst haben wir dann noch USB für Firmware Updates oder LUT’s. Dann gibt es noch einen HDMI Ausgang und natürlich auch einen Kopfhörerausgang. Dazu gibt es vorne 2 Videoanschlüsse für den Monitor von Kinefinity und einen CTRL Anschluss und natürlich auch einen Anschluss, um die Kamera mit Strom zu versorgen.

Bootvorgang

Wer schonmal mit der RED gedreht hat, weiß wie furchtbar ewig es dauern kann, bis diese hochgefahren ist. Bei der Mavo ist das nicht anders, ganze 33 Sekunden dauert es vom Anschalter drücken, bis sie Einsatzbereit ist. Bei der FS7 dauert es nur 12 Sekunden.

Monitor

Von Kinefinity gibt es einen eigenen Monitor, der je nach Paket mitgeliefert wird. Er ist relativ dunkel mit 450nits. Es ist ein okayer Monitor, aber wenn ihr ernsthaft mit der Kamera arbeiten wollt, würde ich einen anderen Monitor empfehlen. Oder eher einen Viewfinder, denn mit dem kann man auch bei hellem Tageslicht alles sehen.

Außerdem hat der Monitor von Kinefinity nur sehr komisches Peaking, da wird alles schwarz/weiß und ist für mich sehr ungewohnt zu meinen Sony Kameras. Dann gibt es noch False/Color.

Lüfter

Wie eigentlich alle Cinemakameras hat auch die Mavo einen Lüfter. In den Einstellungen könnt ihr auch einstellen, wie stark sich dieser drehen soll und im normalfall ist es so eingestellt, dass der Lüfter ausgeht sobald ihr aufnehmt. Von daher finde ich es nicht schlimm, dass der Lüfter zu hören ist, wenn ihr gerade nicht aufnehmt.

Menü

Auf der linken Seite gibt es einen Bildschirm, der in Zukunft schnell anzeigen soll, welche Einstellungen ihr gewählt habt, also Blende, ISO usw. Da drunter gibt es ein Drehrad mit einem Knopf in der Mitte und außen herum 4 Knöpfe mit 1,2,3,4 Beschriftung, diese bieten die selbe Funktion wie das Drehrad am Sidegrip. Die Tasten sind jeweils doppelt belegt. Drehrad drehen ändert die Blende. Einmal auf die 1 für den Shutter, 2mal für ein Schnellauswahlmenü, welches ihr selbst bestimmen könnt. Einmal auf die 2 für ISO, 2mal für die Bilder pro Sekunde. Einmal auf die 3 für den ND Filter, falls ihr das passende Mount mit ND Filter habt. 2mal für die LUT-Auswahl. Einmal auf die 4 für den Weißabgleich und 2mal für die Bildauflösung. Alles weitere ist soweit selbsterklärend.

Habt ihr Fragen zur Mavo, dann schreibt sie mir gerne in die Kommentare und ist das hier euer erstes Video auf meinem Kanal, dann abonniert doch gerne Miime Cox, denn hier lernt ihr YouTube zu verstehen und bessere Videos zu drehen. Vergesst dabei nicht die Glocke zu aktivieren, vielen Dank fürs zuschauen und bis zum nächsten Video.