Freitag, 13. April 2018
bessere Videos

Wie ich meine Videos drehe – YouTube Videos drehen

Wie ich meine Videos drehe – YouTube Videos drehen. Ich zeige euch heute im Video, wie ich meine Miime Cox Videos drehe. Alles was ich im Video zeige, könnt ihr ganz einfach nachmachen. So drehe ich meine YouTube Videos. 

Hey ich bin Malte und willkommen auf meinem Kanal Miime Cox, hier lernt ihr YouTube zu verstehen und bessere Videos zu drehen, abonniert doch gerne, wenn ihr nichts zu diesen Themen verpassen wollt. Ein YouTube Video ist bei mir einiges an Aufwand. Ich setze mich nicht nur kurz vor die Kamera und sage etwas, sondern bevor ich mich vor eine Kamera setze, passiert noch eine ganze Menge. Ich möchte euch heute mal zeigen, wie das Ganze abläuft.

Recherche

Als erstes recherchiere ich das Thema für ein Video. Dazu lese ich mich durch Kommentare, überlege was sinnvoll sein könnte oder schaue mir Artikel an. Ist ein Thema festgelegt, fange ich an nach Quellen zu suchen. Mein Wissen kommt teilweise über das ausprobieren, meine Teilnahme am YouTube Help Heroes Programm oder schlicht und ergreifend Recherche.

Ich schreibe mir immer ein komplettes Skript runter, das hilft mir einmal dabei besser und klarer zu wissen, was ich genau ich sagen will. Ich halte mich nicht immer komplett dran, aber manchmal verhasple ich mich und dann hilft es mir noch einmal genau lesen zu können, was ich sagen will. Andererseits habe ich eine Homepage, wo die Videos + Skript als Artikel landen, damit mehr Leute auf meinen Kanal kommen.

Video drehen

Kurzer Disclaimer zum Dreh: Ich bin freiberuflicher Kameramann und benutze diese Sachen für meine tägliche Arbeit. Nur für YouTube wären all diese Sachen viel zu übertrieben, da ich sie aber wegen meiner Arbeit habe, benutze ich sie auch.  

Jetzt muss ich noch mein Set einrichten. Das kommt immer darauf an, was für ein Video genau ich mache. Meistens sind es Videos wo ich vor der Kamera sitze und etwas erkläre. Dafür baue ich mir dann ein Set im Büro zurecht, wie ich gerade Lust habe. Ich baue also eine Lampe auf, in dem Fall von Aputure die COB 120d mit einer Jinbei Softbox. Ich stelle sie sehr nah an mich, damit ich einen großen Lichtreflex im Auge bekomme. Dazu kommt ein Aputure Mikrofon, was ich direkt mit der Kamera verbinde und auf ein Stativ baue, für optimalen Ton. Damit das Set nicht so langweilig aussieht stelle ich unterschiedliche Utensilien auf meinen Tisch oder ins Bild. Mal eine Tasse, einen Laptop, ein Notizbuch, eine Weinkiste oder eine Pflanze. Jetzt kommt noch die Kamera dazu, ich drehe meistens mit meiner Sony FS7 auf einem Sachtler Stativ.

Dann stelle ich an der Kamera noch alles ein, Blende, ISO, Belichtungszeit und Brennweite und dann kann es auch losgehen mit der Aufnahme. Ich nehme dann immer am Stück auf und gebe mir selbst kleine Hilfen. zB klatsche ich immer in die Hände, wenn ein Take super war, dann sehe ich im Schnittprogramm genau, welchen Tage ich nehmen will.

B-Roll Aufnahmen

Je nach Video gibt es dann noch B-Roll Aufnahmen. Also Aufnahmen, bei denen ich nochmal zeige, was ich im Video sage. Rede ich also von Objektiven oder von der Verarbeitung einer Kamera, dann nehme ich passendes Material auf, damit das Video insgesamt interessanter ist oder ihr euch besser vorstellen könnt, was ich meine.

Dazu gehören auch Screen Cast Aufnamen, bei denen ich am PC etwas zeige.

Schnitt

Ist alles aufgenommen, geht es auch schon an den PC. Ich erstelle auf meiner Festplatte einen Ordner mit dem Namen des Videos und erstelle Ordner für die unterschiedlichen Aufnahmen, also normale Aufnahme, B-Roll und Screen Cast. Ich öffne dann in Premiere ein neues Projekt und ziehe die Ordner mit dem Material in Premiere. Danach erstelle ich eine Sequenz, indem ich einen Clip auf das entsprechende Symbol ziehe. Da müsst ihr schauen, was für Material ihr habt, denn Premiere übernimmt die Einstellungen vom Clip. Meine Videos sind in 4k und 25 Bilder, nehmt ihr aber einen Slowmo Clip, ist der 1080p und hat zB 100 Bilder und dann sind all eure anderen Clip nicht mehr passend.

Ich ziehe dann den Hauptclip in die Timeline und zerschneide ihn dann einfach. Wenn da alles passt, ziehe ich meine Kanal Elemente an die passenden Positionen, also Intro, Namenseinblendungen und die Hinweise zum abonnieren und liken. Manchmal erstelle ich auch Einblendungen für einzelne Abschnitte, die bearbeite ich dann kurz in After Effects und ziehe sie dann in Premiere an die richtige Position. Bin ich mit allem fertig, kommt noch die Musik. Je nachdem wie lang das Video ist, muss ich diese noch Loopen, um sie zu verlängern und bin ich damit durch kommt die Farbkorrektur, denn ich drehe immer im Slog, einem flachen Profil, was mit einiges an Anpassungsmöglichkeiten gibt. Dafür benutze ich eigentlich immer filmconvert und passe alles soweit an, bis es für mich gut aussieht.

Danach exportiere ich das Video und lade es auf YouTube hoch.

Wie gefällt euch mein Workflow, habt ihr dazu noch Fragen, dann schreibt sie gerne in die Kommentare und ist das hier euer erstes Video auf meinem Kanal, dann abonniert doch gerne Miime Cox, denn hier lernt ihr YouTube zu verstehen und bessere Videos zu drehen. Vergesst dabei nicht die Glocke zu aktivieren, vielen Dank fürs zuschauen und bis zum nächsten Video.

Was zu sagen? Schreib deinen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

I agree