Archiv vom November 2011

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New York

Ich war eine ganze Woche in New York und es war unglaublich! Ich war noch nie in Amerika und wollte schon immer mal hin. Vorher wollte ich immer gerne nach Los Angeles, wegen Hollywood und dem ganzen Filmkram, der da hinten dranhängt. Doch dann habe ich bei Martin Wolf gelesen, dass er in New York war. Da hab ich dann rumgerudert und aus einer Schnapsidee ist dann wirklich eine Reise ins ferne Land geworden.

Natürlich habe ich mir alles angesehen, was so dazugehört. Also: Empire State Building, Bubba Gump Store, Macy’s, Timesquare, Ground Zero, Manhatten von oben und noch einiges mehr.

Es waren sehr tolle Tage, ich habe viele Fotos gemacht. Ich hatte meine Canon 5D Mark II mit und auch die kleine Sony NEX-3. Mit der kleinen habe ich aber wenig fotografiert, eher so in den Geschäften. Ein tolles Foto ist mir bei einer total verrückten Nachtfahrt gelungen. Wir sind mit einem Doppeldeckerbus bei Nacht gefahren, es gab einen Guide, der einiges erzählt hat, aber wir waren halt unten im Bus, weil es geregnet hat wie sau. Jedenfalls lief immer das Wasser von oben rein, wir waren klatschnass, dann sind wir immer wieder während der Fahrt hochgegangen, damit der Guide uns Sachen besser zeigen konnte. Dabei hat mein Kopf sehr oft beinahe Kontakt mit den tiefhängenden Lampen gemacht. Ich bin froh, dass ich noch lebe. Haha.

Das Bild ist leider dezent unscharf, verwackelt und rauscht sehr stark, aber der Blick auf Manhatten ist ziemlich geil. Und manchmal kommt es nicht nur auf technische Perfektion an, wie ich finde.

Den einen Tag haben wir einen Helikopterflug gemacht und das ist schon verrückt. Geflogen bin ich oft, aber mit einem Helikopter ist das echt was anderes. Man hebt ab, zuerst hab ich das gar nicht gemerkt und dann fliegt das Ding so schnell und ruhig. Irre.

Im Central Park muss man auch gewesen sein, da haben wir einen echten Marathon gemacht. Von der 32. Straße bis zu 80. war es glaube ich, zum Museum of Natural History, da ewig lange drin, dann durch den Central Park und zum Metropolitan und da auch ewig drin. Wir haben uns gar nicht mehr alles ansehen können, weil es einfach so anstrengend war und wir auch irgendwann abends hunger hatten.

Wettermäßig war es leider nicht so toll. Am ersten Tag war es übertrieben heiß, dann die Tage nur noch total diesig und bewölkt und dann hat es auch mehrfach geregnet. An einem richtig krassen Regentag haben wir eine Bootstour gemacht, weil die Gutscheine dafür an dem Tag abgelaufen wären. Da sind wir dann an der Freiheitsstatue vorbeigekommen, die man ja natürlich auch gesehen haben muss.
Bei der Tour sind einige schöne Bilder entstanden, aber leider war das Wetter halt schlecht und das sieht man auch.

Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung und ich würde gerne wieder hin, leider bin ich seit der Reise so arm, dass ich die nächsten Jahre nur noch auf Balkonien verbringen kann. Schade.

Hier noch einige Impressionen. Alle Bilder gibt es auf Flickr.


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Studium: Kamera

Seit jetzt mehr als 5 Wochen studiere in in Berlin an der Beuth Hochschule für Technik. Am 4. Oktober war der erste Tag, an dem wir uns in einem riesigen Saal getroffen haben, da gab es aber nur allgemein ein paar Informationen, dann sind Leute von einer Comedy-Gruppe aufgetreten, die Brauseboys. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, weiß ich nicht, lustig war es trotzdem.

Dann dachten wir, es würde gleich mit der richtigen Veranstaltung weitergehen, wo wir dann alles mögliche kennenlernen und die Räumlichkeiten usw. Doch leider ging es dann erst am Tag danach weiter.
Dort sind wir wieder in einen großen Raum gekommen und haben uns viel angehört, diesesmal aber nur für den Fachbereich VIII (römisch 8, wer es nicht weiß). Leider waren auch diese Infos sehr allgemein und eher etwas für die anderen Studiengänge, denn ich bin mit meinem Screen Based Media irgendwie ein bisschen verloren unter den anderen. Um das genauer zu erklären: Der Studiengang wurde schnell aufgebaut und halt in die Schule gequetscht, vorher hieß er Audiovisuelle Medien (Kamera), wurde ab diesem Jahr umgenannt und optimiert und es musste damals, als der Studiengang neu war, ein Fachbereich dafür gefunden werden. Wir sind am nicht im Fachbereich VI der Informatik und Medien heißt, sondern wie gesagt im FB VIII, der die Überschrift Maschinenbau, Verfahrens- und Umwelttechnik hat. Warum? Keine Ahnung, egal.

Nach dieser Veranstaltung, haben wir dann aber glücklicherweise doch noch einen Rundgang durch die Räume bekommen. Haben das dritte Semester kennengelernt, die uns alles gezeigt haben und es gab Bier und Metigel. Und es war nochnichtmal 10. So stell ich mir das vor.

Leider war ich an dem Tag schon irgendwie angeschlagen, mein Magen tat weh und ich wusste nicht was los ist, solche Schmerzen hatte ich vorher noch nie. Bin dann zum Arzt gegangen, habe Proben abgegeben und Tabletten bekommen, dann wurde es langsam besser, aber richtig gut ist es immer noch nicht. Mal sehen, vielleicht Lebensmittelunverträglichkeit oder sowas.

Jetzt nach den 5 Wochen, muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Die Leute sind sehr nett und alle unterschiedlicher Natur und Herkunft. Die Fächer die wir haben gefallen mir auch gut. Leider sind einige für mich ein wenig anspruchslos oder die Themen kenne ich schon, weil ich ja vorher 3 Jahre die Ausbildung zum Mediengestalter gemacht habe.

Nur mit Kunstgeschichte kann ich so gar nichts anfangen, es liegt mir nicht, die einzige Kunst die ich mag, ohne auf eine genaue Definition zu pochen, ist für mich die Fotografie. jedenfalls war das Medium des Papierformats angeht. Hat das jemand verstanden? Ich auch nicht.

Es ist jedenfalls sehr viel und auch manchmal stressig, da wir sehr viele Referate bekommen habe, 2 habe ich schon gehalten und es lief gut würde ich sagen.

Ich habe sehr gut Anschluss bekommen, am Donnerstag war unsere Erstiparty und ich hatte sehr viel und sehr lange Spaß, bis ich am nächsten Tag nach ca 2-3 Stunden Schlaf aufstehen musste und 6 Stunden Uni vor mir hatte. Dafür habe ich heute Nacht sehr lange geschlafen.

Ich bin jedenfalls sehr glücklich und froh, dass ich in Berlin bin und hier angekommen bin.